Erfolgreicher Infoabend für Interessenten im Einfamilienhaus-Bau: „Wohnraum neu denken: bezahlbar Bauen mit Holz" am 15. Juli 2026

In den letzten Jahren erlebte das Bauen mit Holz einen regelrechten Boom. Da Holz nicht nur schön aussieht, sondern darüber hinaus auch nachhaltig ist, wird es ein immer beliebterer Baustoff gegenüber den Klassikern Beton und Stahl.
30 Prozent der gesamten Fläche des Allgäus macht der Wald aus, wobei der Großteil aus Fichten besteht, welche sich hervorragend für den Bau von Häusern und die allgemeine Holzverarbeitung verwenden lässt. So ist es kein Wunder, dass Holz eine wichtige Ressource des Allgäus ist und eine große Rolle in der allgäuischen Wirtschaft spielt. Nachdem momentan noch primär mit Stahl oder Beton gebaut wird, ist ein Umdenken hinsichtlich des Klimawandels in dieser Branche dringend notwendig. Bauen mit Holz bietet dafür eine geeignete Lösung. Das Allgäu ist in dieser Angelegenheit einer der Vorreiter, bereits 2019 wurde ca. ein Viertel aller neugebauten Wohnhäuser aus Holz gebaut. Schon seit Generationen wird Nachhaltigkeit in der Bewirtschaftung der Allgäuer Wälder großgeschrieben. Bäume werden gefällt, bevor sie auf natürliche Weise sterben und verrotten und das in ihnen gebundene CO2 freisetzen. So kann an dieser Stelle ein neuer Baum wachsen und erneut Kohlenstoffdioxid binden. Die Aufforstung ist dabei eine Grundvoraussetzung. Im geernteten Holz bleibt das CO2 gespeichert, zudem schafft der Abbau von Holz Raum und Licht für die neuen, nachwachsenden Bäume. Es werden immer nur so viele Bäume gefällt, wie in der nächsten Generation nachwachsen können. Die nachhaltige und schonende Bewirtschaftung der Allgäuer Wälder ist ein wesentlicher Aspekt für die Holzwirtschaft der Region.



Besonders Regionalität gewinnt in der Branche immer mehr an Bedeutung. Regionale Forst-Holz-Ketten sind nicht leicht aufzubauen und zu erhalten, das Allgäu schafft das allerdings sehr gut. Regionale Produkte bieten einige Vorteile, wie Einkommens- und Arbeitsplatzsicherung, kürzere Transportwege, Umweltschutz, Stärkung der heimischen Identität und erhöhte Transparenz. Dementsprechend gibt es viele Gründe für regionale Forst-Holz-Ketten, wobei Versorgungssicherheit, internationale Wettbewerbsfähigkeit, aber auch Umweltschutz im Allgäu am häufigsten genannt werden. Bezeichnend für die Regionalität ist nicht nur die Definition der Region, sondern auch die Festlegung der Phasen des Produktlebenszyklus. Bei den Forst-Holz-Ketten bestehen diese Phasen aus der Holzernte aus dem Wald, Verarbeitung und Vermarktung und passieren alle regional, also im Allgäu. Nach dem Fällen der Bäume bringen die Holztransporter auf teils engen Bergstraßen die Baumstämme ins Sägewerk, in welchen der ganze Stamm ressourcenschonend und vollständig genutzt wird. Fertig zugeschnitten wird es nun an Zimmereien, Schreinereien, Großhändler und Holzbrennstoffhersteller/-händler verkauft.
Die Regionalität wird bei den Allgäuern sehr geschätzt. Laut einer Studie des Holzforum Allgäu, bevorzugen die meisten Befragten regionale Produkte. Der Herkunft von Holz, bzw. Holzprodukten wird eine große Relevanz zugeschrieben, die Mehrheit hat bereits regionale Holzprodukte gekauft oder beabsichtigt einen Kauf. Für regionales Holz ist der Großteil der Befragten auch bereit mehr Geld auszugeben. Allgemein lässt sich sagen, dass der Rohstoff Holz gegenüber anderen Materialien bevorzugt wird.



Allgegenwärtig und beliebt für die Holzverwertung jeglicher Art ist die Fichte. Im Allgäu kommen primär Nadelbäume vor und besonders die Fichte hat sich mit ihrem schnellen und unkomplizierten Wachstum hervorgetan und wurde bevorzugt wieder angepflanzt. Da sie ihr eigenes Frostschutzmittel produziert, wächst sie auch bei Temperaturen von bis zu -60°C. Aus diesem Grund ist die Fichte in großen Höhen die einzige Baumart. Weiter unten sind neben Fichten auch oft Buchen und Weißtannen zu finden. Da die Fichtenwälder nicht sonderlich klimaresistent sind und vergleichsweise empfindlich auf Trockenperioden reagieren, was sie anfällig für Borkenkäfer macht, werden heute vermehrt Buchen und Tannen angepflanzt, um die Waldbestände langfristig zu sichern.
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Derzeit befindet sich dieses Bauprojekt in der Projektierungsphase. Gemeinsam mit allen Projektbeteiligten schaffen wir die Grundlage für eine nachhaltige und wirtschaftliche Umsetzung.
Nach zehn Jahren erfolgreicher Zusammenarbeit wird unser Bereichsleiter Herr Roman Führmann zum 01.08.2026 das Unternehmen verlassen, um sich beruflich neu zu orientieren und neue Perspektiven zu verfolgen.
Bei Prutscher kommen die Bäder in der Box.
Die Allgäuer Badmodulbox ist kein Zufallsprodukt, sondern das Ergebnis echter Synergie. Hier trifft die Innovationskraft der Fechtig Modul Montage GmbH auf unsere handwerkliche Präzision.
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Beim Thema Innenausbau erweitern wir unser Leistungsspektrum stetig. Jetzt gehören auch Küchen dazu – mit den Prutscher Kitchen Concepts.
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Geschafft: Die Abbundmaschine Robot Drive gehört zum Maschinenpark der Prutscher Holzbau GmbH. Mitte April 2024 wurde die Anlage in unserer Werkshalle in Oy angeliefert.
Wir erweitern unser Bürogebäude. Prutscher investiert in die Zukunft mit einem neuem Bürogebäude und einer Vergrößerung der Produktionshallen. Der Baubeginn und Spatenstich erfolgte im März. Bis Herbst 2024 möchten wir einziehen.
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