Erfolgreicher Infoabend für Interessenten im Einfamilienhaus-Bau: „Wohnraum neu denken: bezahlbar Bauen mit Holz" am 15. Juli 2026

Die Ursprünge des Hebaufs reichen bis ins Spätmittelalter zurück, als das Allgäu von bäuerlicher Kultur und Holzarchitektur geprägt war. Fachwerkhäuser und Höfe mit weit ausladenden Walmdächern dominierten das Bild – viele davon entstanden in reiner Handarbeit mit regionalem Fichten- und Tannenholz. Schon damals galt: Wenn der Dachstuhl stand, war der wichtigste Bauabschnitt geschafft. Der Hebauf markierte diesen Moment und gab dem neuen Heim einen symbolischen Schutz durch Richtspruch und Richtbaum.
Auch im bäuerlichen Allgäu war der Brauch fest etabliert: Zimmerer, Knechte, Nachbarn und Verwandte kamen zusammen, um den Hebauf zu feiern. Er galt als Zeichen des Gelingens – und auch als spirituelle Segnung für die künftigen Bewohner.
Im Allgäu hat sich bis heute ein ursprünglicher Ablauf des Hebaufs erhalten, der vielerorts auch bei modernen Bauprojekten gepflegt wird: Der Richtbaum – meist eine geschmückte junge Fichte mit bunten Bändern – wird auf dem First befestigt. Oft hängt auch ein Kranz oder ein Schild mit dem Baujahr daran. Der „Zimmerschurz“, die traditionelle Zimmermannstracht mit Kordhut, Samtweste und weißem Hemd, ist vielerorts noch im Einsatz – gerade in traditionsbewussten Holzbaufirmen.
Der Richtspruch wird häufig im örtlichen Dialekt vorgetragen – humorvoll, bodenständig, manchmal auch mit kleinen Seitenhieben auf das Wetter oder die Bauherrschaft. Am Ende wird ein Weinglas hinabgeworfen: zerspringt es, bringt das Glück. Danach beginnt die Bewirtung – früher mit Speckbrot und Most, heute auch mit Grillbuffet und Allgäuer Bier. Wichtig bleibt: Die Wertschätzung für das Handwerk und der gemeinschaftliche Geist.
Trotz fortschreitender Technik und industrieller Vorfertigung hat sich der Hebauf behauptet. Gerade im traditionellen Allgäuer Holzbau, wo Dachstühle aus regionalem Holz vor Ort abgebunden und aufgeschlagen werden, ist der Hebauf ein Symbol für handwerkliche Qualität und lokale Verbundenheit. Zugleich ist der Hebauf ein Stück regionaler Identität: Er schafft Verbindung zwischen den Menschen, zwischen Alt und Jung, zwischen Bautradition und moderner Architektur.
Erfolgreicher Infoabend für Interessenten im Einfamilienhaus-Bau: „Wohnraum neu denken: bezahlbar Bauen mit Holz" am 15. Juli 2026
Derzeit befindet sich dieses Bauprojekt in der Projektierungsphase. Gemeinsam mit allen Projektbeteiligten schaffen wir die Grundlage für eine nachhaltige und wirtschaftliche Umsetzung.
Nach zehn Jahren erfolgreicher Zusammenarbeit wird unser Bereichsleiter Herr Roman Führmann zum 01.08.2026 das Unternehmen verlassen, um sich beruflich neu zu orientieren und neue Perspektiven zu verfolgen.
Bei Prutscher kommen die Bäder in der Box.
Die Allgäuer Badmodulbox ist kein Zufallsprodukt, sondern das Ergebnis echter Synergie. Hier trifft die Innovationskraft der Fechtig Modul Montage GmbH auf unsere handwerkliche Präzision.
Beim Thema Innenausbau erweitern wir unser Leistungsspektrum stetig. Jetzt gehören auch Küchen dazu – mit den Prutscher Kitchen Concepts.
Die Erweiterung unseres Bürogebäudes ist fertig. Plangerecht wurde der Anbau fertiggestellt.
Immer mehr Menschen möchten der Stadt und dem damit verbundenen Stress entfliehen und wünschen sich ein Leben und Haus in Naturnähe. Diese kann man allerdings auch zu sich holen, indem man ein Holzhaus baut. Neben der Nähe zur Natur und dem schönen Aussehen, hat ein Massivholzhaus noch viele weitere positive Aspekte, die zu einer hohen Lebensqualität beitragen. Welche Vorteile das Bauen mit Massivholz bietet und warum es auch als die Zukunft des Hausbaus gesehen wird, erfahren Sie in diesem Artikel.
Das Allgäu im Süden Bayerns ist vor allem für seine wunderschöne Natur der Alpen bekannt. Neben den Bergen ist die Region jedoch auch von ihren vielen Wäldern geprägt. So ist es nicht nur ein beliebtes Reiseziel, sondern auch Standort der Wertschöpfungskette Wald-Holz, in der über 900 Unternehmen und Organisationen tätig sind.
Geschafft: Die Abbundmaschine Robot Drive gehört zum Maschinenpark der Prutscher Holzbau GmbH. Mitte April 2024 wurde die Anlage in unserer Werkshalle in Oy angeliefert.
Wir erweitern unser Bürogebäude. Prutscher investiert in die Zukunft mit einem neuem Bürogebäude und einer Vergrößerung der Produktionshallen. Der Baubeginn und Spatenstich erfolgte im März. Bis Herbst 2024 möchten wir einziehen.
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